Projekttage

Klassenprojekt zu neuen Medien

In der Lebenswelt unserer Kinder sind Computer, Handy und Internet nicht mehr wegzudenken. Je mehr sie aber mit der digitalen Welt interagieren, desto detailreicher bilden sich ihre persönlichen Datenspuren auf den Webservern von Google, Amazon, Facebook & Co ab. Mit diesen Daten können ohne Probleme personenbezogene Profile erstellt werden – davor schützen, kann sich nur jeder selbst. Nun fragen sich unsere Kinder aber nicht in erster Linie, wie sie ihre persönliche Privatsphäre im Netz schützen können. Welche medienpädagogischen Möglichkeiten gibt es also?

„Es ist nicht die Lösung, mit erhobenem Zeigefinger auf die Heranwachsenden zuzugehen. Es geht vor allem um Aufklärung.“ So Ingo Weidenkaff, Medienpädagoge der LAG Kinder- und Jugendschutz, der zusammen mit seinem Kollege unsere 5. Klassen besuchte. In zwei Gruppen eingeteilt, konnten die Schüler an zwei Stationen teilnehmen. Die Stationen hatten zum Ziel das Problembewusstsein der Schüler hinsichtlich der Datenpreisgabe zu fördern und zu einem verantwortungsvollen Umgang mit den Medien anzuregen. In beiden Veranstaltungen konnten die Schüler über ihre eigenen Erfahrungen zu Mediengeräten und Mediennutzung sprechen. Anhand von Praxisbeispielen wurde ihnen mehr Handlungssicherheit zu Downloads, Browsereinstellung, FSK & USK, Online-Netzwerke und Persönlichkeitsrechte vermittelt. „Es werden Persönlichkeitsrechte verletzt, ohne dass darüber nachgedacht wird“, berichtet Ingo Weidenkaff aus seiner Erfahrung. Er hofft vor allem auf die Eltern und empfiehlt, beispielsweise Seitenfilter auf den mobilen Endgeräten der Kinder zu installieren.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei den beiden Referenten und dem ThILLM, das die Veranstaltung finanziell unterstützte.

 

Projekttag zum Thema Drogen mit praxisnaher Aufklärung

Zu Beginn des Schuljahres 2016/17 kamen Schüler der 12.Klasse auf Frau Schmidt zu und wünschten sich ein Projekt zum Thema Drogen. Diese Initiative haben wir als Schule sehr gern aufgegriffen! Auch wenn in der einen oder anderen Klasse in den vergangenen Schuljahren schon Veranstaltungen dazu stattfanden, war es uns dennoch wichtig, allen Schülern gleichermaßen ein breites Spektrum für ihr Leben mitzugeben. Wir waren deswegen sehr dankbar, als gleich vier Referenden ihre Bereitschaft zeigten, mit unseren Schülern thematisch zu arbeiten. Mit der Unterstützung von Polizei, Amtsgericht, Suchtberatung und einem Kickbox-Weltmeister konnten wir an diesem Tag vier Stationen anbieten, bei denen sich die Schüler der 11. und 12. Klassen mit dem Thema Drogen auseinandersetzen konnten.

Richter Dieter Marufke informierte in seiner Veranstaltung über juristische Folgen des Drogenmissbrauchs und zeigte mit praxisnahen Beispielen, was Drogen aus Menschen machen. Sören Fröhlich, Polizeihauptmeister, berichtete über die Drogensituation im SOK und klärte alle Fragen in Sachen Jugendschutz. Sein eindringlicher Appell an seine Zuhörer lautete: „Probiert bitte im Leben einfach mal ein paar Sachen nicht aus!“ In einer offenen Gesprächsrunde wurden die Schüler mit der Lebensgeschichte eines jungen Mannes konfrontiert, der von seinem Drogenproblem erzählte. „Ich war wie ihr, ich komme nicht aus der unteren Gesellschaftsschicht und hatte ein normales Elternhaus.“ Er sprach über den einfachen Einstieg, schulische Probleme, steigendem Konsum, Kriminalität, polizeiliche Festnahmen und den unvergleichbar schweren Ausstieg. Kickbox-Weltmeister John Kallenbach brachte an seiner Station die Schüler mit einem Power-Training bewusst ins Schwitzen, um zu verdeutlichen, dass man „im Sport schnell an seine körperlichen Grenzen kommt und diese auch spürt – ganz im Gegensatz zum Drogenkonsum“. Die Schüler bewerteten unseren Projekttag mehrheitlich als „für ihre Zukunft sinnvoll“.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Referenten, deren Arbeit beispielhaft ist!
Wir hoffen, liebe Schüler, dass ihr stark genug seid, um selbstbewusst Drogen abzulehnen!!!

Besuch des Ministerpräsidenten

Soweit Bad Lobenstein von Erfurt auch entfernt sein mag, so nah war doch am 12.06.2017 der Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, Herr Bodo Ramelow (Die Linke), dem Gymnasium der Kurstadt. Im Rahmen des Sozialkundeunterrichtes folgte Herr Ramelow der Einladung von David Morgenstern und Max Wagner. Die beiden Schüler waren es auch, die durch die gesamte Veranstaltung führten. Neben dem Sozialkundekurs der Abiturstufe 18 waren ebenso die Schülersprecher, sowie die Klassensprecher der Klassen 10 und deren Stellvertreter anwesend. Auch der Elternsprecher Dr. Fred Harnisch ließ es sich nicht nehmen, ebenso wie Schulleiterin Frau Schmidt, den Gast aus Erfurt am Gymnasium zu begrüßen. Nach einem offiziellen Empfang erfolgte ein Rundgang durch das Schulgebäude, bei dem die Mängel an der Inneneinrichtung auch dem Ministerpräsidenten auffielen.
Wieder im mit Schülerarbeiten ausgeschmückten 300er Lichtflur angekommen, wo die Veranstaltung stattfand, bekam Herr Ramelow die Möglichkeit, den Schülerinnen und Schülern Wissenswertes über seine Person nahezubringen. So haben die Zuhörer mit Staunen feststellen können, dass Herr Ramelow in seiner Jugend vorerst nicht über einen Hauptschulabschluss hinauskam und erst über den zweiten Bildungsweg sein Abitur geschafft hat. Den größten Teil der Veranstaltung nahm aber der nun folgende Frageteil ein, bei dem die Schülerinnen und Schüler sich beim Ministerpräsidenten nach aktuellen Problematiken, aber auch nach Lösungsmöglichkeiten, erkundigten. Ein besonderes Augenmerk nahm, neben zahlreichen weiteren Themen, die Bildungspolitik Thüringens ein. Herr Ramelow wirkte sehr gut auf die Diskussionen vorbereitet und war stets professionell. Freudig hervorzuheben ist ebenso die Fairness, wie die Tatsache, dass der Ministerpräsident die Linkspartei nicht gesondert lobend hervorhob, und somit einen dialektischen Diskurs ermöglichte.
Frau Amling-Scherf fand am Ende des Beisammenseins lobende Worte für Schulleitung, Elternvertreter und Schüler des Gymnasiums Bad Lobenstein, von denen auch Herr Bodo Ramelow sichtbar angetan war.
Schlussendlich war es ein sehr gelungener Besuch. Die interessierten Schüler, sowie alle weiteren Anwesenden vertraten das Gymnasium Bad Lobenstein würdig.
Wir bedanken uns recht herzlich bei Herrn Ramelow. Vielleicht haben wir im fernen Erfurt Eindruck hinterlassen…

MInisterpräsident Bodo Ramelow (mitte) mit dem Kurs 18Sozi1 und der Lehrerin Frau Amling-Scherf

D. Morgenstern

Mit dem Jugendoffizier im Gespräch

Am Montag, dem 13.03. besuchte der Jugendoffizier der Bundeswehr, Rico Müller, die Sozialkundekurse der elften und zwölften Klasse des Gymnasiums in Bad Lobenstein. Die Themen des Vortrags und der Gesprächsrunde waren die Außenpolitik und die Sicherheitsmaßnahmen aufgrund des internationalen Terrorismus. Beim Einstieg ins Thema sollten die Schülerinnen und Schüler beschreiben, welches die Dinge sind, die ihnen im Leben ganz besonders am Herzen liegen und ohne die ein Leben für sie nicht vorstellbar sei. Genannt wurden unter anderem Bildung, Karriere und natürlich auch das Handy als Vertreter der materiellen Dinge. Als nächstes wurde eine Ursache- Wirkungskette für die Entstehung internationaler Konflikte zusammengetragen. Wobei Rico Müller den Schülern detailliert den Zusammenhang zwischen den Konflikten der Welt und Deutschland, mit Hilfe einer eindrucksvollen Power Point Präsentation, näher brachte.

Hierbei bezog der Bundesjugendoffizier die Schüler in seinen Vortrag mit ein. Dabei erfuhren die Schüler das die Ursachen für Konflikte sehr vielseitig sein können und nicht nur Terrorismus, organisierte Kriminalität oder unkontrollierte Waffenverbreitung Gründe für einen Staatszerfall sein können, sondern auch zunehmend Cyberattacken. Desweiteren stellte er das Wissen der Gymnasiasten auf die Probe, in dem er Fragen über den anhaltenden Syrien Konflikt oder die Aufgaben der Bundeswehr stellte. So gewannen die beiden Sozialkundekurse einen Eindruck darüber, dass nicht nur die Landes und Bündnisverteidigung im Rahmen der NATO und der EU auf der Agenda der Bundeswehr steht, sondern auch Internationales Krisenmanagement, Heimatschutz und Humanitäre Not- und Katastrophenhilfe. Dabei verwies Rico Müller auf das von der Bundesregierung in Auftrag gegebene Weißbuch, welches die sicherheitspolitische Lage der Bundesrepublik Deutschland und der Verbündeten für die kommenden Jahre aus Sicht der Regierung darstellt und als Leitfaden für sicherheitspolitische Entscheidungen und Handlungen in Deutschland dienen soll.

Mit seiner lockeren Art die Geschehnisse für Schüler verständlich zu gestalten, machte der Vortrag allen Schülern großen Spaß. Mit großem Interesse wurde dem Vortrag gefolgt, Fragen wurden beantwortet und Diskussionen entfacht.

Wir bedanken uns bei Bundesjugendoffizier Rico Müller für diese informative Ausführung.

L. Meyer, S. Taut

Kontroverser Besuch am Gymnasium

Am Freitag, den 19. August 2016, bekam unser Gymnasium Besuch von der Zeitzeugin Freya Klier. Sie ist eine Autorin, die über ihr Leben in der DDR berichtet und auch Reportagen und Sachfilme über das frühere System dreht.
Aus diesem Grund hielt sie auch für die Sozialkundekurse des 11. und 12. Jahrgangs einen Vortrag. Die Themen dabei waren ihre Biografie und ihre Erfahrungen, welche sie zur Zeit der DDR machte. Mit viel Enthusiasmus versuchte sie die Schüler von ihrer Sicht der Dinge zu überzeugen und schlug somit teilweise über ihr Ziel hinaus und verwickelte sich in Wiedersprüche.
Für viele Schüler war ihr Vortrag eine Enttäuschung. Sie sind mit großen Erwartungen zu der Veranstaltung gegangen, mussten dann aber schnell ihre Vorstellungen vergessen.
Freya Klier berichtete sehr Einseitig und nur von den negativen Dingen der DDR, wobei sie auch immer wieder ihr eigenes Buch als „Standardwerk“ über die Ereignisse und Erlebnisse früher anpries. Auch auf Fragen antwortete sie recht kontrovers. So wusste sie z.Bsp. auf die Frage, was ihr denn am besten zur Zeit der DDR gefallen hat keine Antwort, lächelte nur kurz und meinte dann, dass es sicher etwas gibt, ihr aber im Moment nichts einfällt. Immer wieder lenkte sie Fragen so, dass sie alles Negative darbrachte.
Auch im Sozialkundeunterricht nach diesem Vortrag sprachen die Schüler ihre Enttäuschung über Frey Klier aus. Besonders viele fanden ihren Ausspruch: „ Daher glaubt mir nicht, glaubt euren Eltern nicht, sondern fangt an zu lesen!“ als nicht sehr passend, da sie an dieser Stelle gleich wieder auf ihr „Standardwerk“ verwies.
Viele waren der Meinung, dass es ihr nicht darum ging, den Schülern wirkliche Erfahrungen zu vermitteln, sondern sie von ihrer eigenen Einstellung und Erfahrung zu überzeugen.
So entstand im Sozialkundeunterricht danach noch eine spannende Diskussion und Aufarbeitung der Präsentation. Die Schüler lernten vor allem dabei auch kritisch mit Quellen umzugehen und ihr Blickfeld zu öffnen, um nicht nur eine Seite der Medaille kennen zu lernen.

Ch. Keim

Arbeitskreis Schule-Wirtschaft zeichnet engagierte Schulen aus

Neben Vertretern aus acht Grund- und Regelschulen war der Vorstand des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft der Einladung in das Bad Lobensteiner Reichard Gymnasiums gefolgt um die Arbeit zwischen Lehrern, Schülern und Eltern mit einer Geldspende weiterhin zu unterstützen

Schule soll auch in Zukunft weiterhin durch die Zusammenarbeit zwischen Eltern, Lehrern und Schüler gestaltet werden. Das wurde besonders bei der Veranstaltung im Reichard Gymnasium, gemeinsam mit dem Arbeitskreis Schule-Wirtschaft deutlich.
Der Arbeitskreis Schule-Wirtschaft im Saale-Orla-Kreis übernimmt eine Mittlerfunktion zwischen den Bereichen Schule und Wirtschaft vor Ort und wird von den Landesarbeitskreisen und Studienkreisen koordiniert. Schulen bekommen hierbei die Möglichkeit einer Bewerbung. Allerdings unterstützt der Arbeitskreis keine einfachen Anschaffungen in dem Sinn. Vielmehr sollen die Bildungseinrichtungen durch finanzielle Mittel die Möglichkeit nutzen, eine Zusammenarbeit herzustellen. Helmut Schmidt, Mitglied des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft und Vertreter der Kreissparkasse informierte die Anwesenden über die Auswahlkriterien: „Im vergangenen Jahr haben sich zwölf Schulen beworben. Heute können wir davon acht eine Spende überreichen. Unsere Hochachtung gilt den Schulen, die sich immer wieder um neue Projekte bemühen, um den Schulalltag zu gestalten.“ Neben dem Reichard Gymnasium bekamen die Regelschule Schleiz, die Regelschule Bad Lobenstein, die Regelschule Hirschberg, die Grundschule Gefell, die Grundschule Neunhofen, die Grundschule Schleiz, sowie die Grundschule Krölpa eine Unterstützung zur Verwirklichung der geplanten Projekte.
Am Beispiel des neuen Schulclubs im Bad Lobensteiner Gymnasium ist zu erkennen, wie wichtig solche Projekte sind. Lehrer, Eltern, Schüler und verschiedene Firmen arbeiteten hier Monate zusammen, um ein gemütliches Ambiente für Schüler in den Pausen herzustellen. Beispielsweise wird durch das Mitwirken an der Sanierung verschiedener Räume den Schülern gleichzeitig bewusst, wie wichtig ist diese Dinge zu schätzen. Alles basiert dabei auf Eigeninitiative. Schulleiterin Andrea Schmidt zeigt viel Engagement und hat bereits ein neues Projekt im Blick: „Das Schulentwicklungsteam brachte die Idee ein, unsere Bibliothek neu zu gestalten, was dringend notwendig ist. Das heute erhaltene Geld werden wir dafür verwenden“, erklärte sie. Dabei soll die Bibliothek gleichzeitig mit Computern ausgestattet werden, was den Schülern die Möglichkeit zum lernen und recherchieren geben soll. Dabei gilt auch ein besonderer Dank an die Kreissparkasse Saale-Orla, die bereits bei vielen Projekten Unterstützung gab.

J.-A. Gutte

 

Podium zum Thema Kommunalpolitik im Reichard Gymnasium

Die Vertreter des kommunalpolitischen Rings Altenburger Land e.V. waren der Einladung nach Bad Lobenstein gefolgt. Schüler der 12. Klasse bekamen die Chance sich vor den anstehenden Wahlen über kommunalpolitische Themen zu informieren.

Seit 2010 engagieren sich die Mitglieder des kommunalpolitischen Rings für politische Bildung, speziell für junge Menschen.
Somit nutzten auch die Gymnasiasten die Möglichkeit, sich auf die kommenden Wahlen vorzubereiten. Drei Mitwirkende des Vereins klärten vorerst den Aufbau kommunaler Strukturen. Die Zusammensetzung von Kreistag und Stadtrat wurden erläutert und am Beispiel von Bad Lobenstein veranschaulicht. Die Zuhörer bekamen ebenfalls einen Einblick in die Arbeit des Landrates und des Bürgermeisters.
Die vertretenen Vereinsmitglieder appellierten besonders bei dem Thema Wahlbeteiligung an die Jugendlichen: „Es ist sehr wichtig am 25. Mai wählen zu gehen. Wir haben die Möglichkeit zur Wahl und sollte diese auch unbedingt nutzen.“
Für die Vertreter aus Altenburg war das die erste Präsentation in dieser Form. Allerdings soll es in der Zukunft noch weitere geben. Auch die Schüler zeigten im Anschluss auf diesen Vortrag positive Reaktionen.
„Uns liegt es am Herzen das politische Verständnis der jungen Leute auch in der Zukunft weiterhin zu fördern, dafür arbeitet unser Verein“, ermahnte Thomas Jeschke abschließend.
Im Anschluss nutzen die Schüler noch die Möglichkeit, den drei Vereinsmitgliedern ihre Fragen rund um das Thema Politik zu stellen.

J.-A. Gutte

Fleißige Helfer auf dem Bad Lobensteiner Weihnachtsmarkt

Mit viel Mühe trafen die Schüler der 12. Klasse des Bad Lobensteiner Reichard Gymnasiums die Vorbereitungen für das Wochenende des 7. und 8. Dezember 2013. Zwei Tage bekamen Besucher die Möglichkeit am Stand weihnachtliche Leckereien zu erwerben.

Ein Stand des Abiturjahrganges auf dem Bad Lobensteiner Weihnachtsmarkt ist mittlerweile zur Tradition geworden. An Kreativität mangelte es dabei den Abiturenten bisher nie. Trotz des Lernstresses ließen sie sich in den Vorbereitungen für das vergangenen Wochenende nicht bremsen.
Ein Angebot für den Stand wurde erstellt um anschließend die Aufgaben zu verteilen.
Eine besondere Rolle nahmen dabei die beiden Schülersprecherinnen Theresa Jäschner und Sarah Kaiser ein. Insgesamt 60 Lebkuchen wurden gemeinsam mit Mitschülern hergestellt und dekoriert. Glühwein und andere Getränke wurden besorgt. Vor der Eröffnung des Marktes wurde der Stand der Abiturienten für die Besucher liebevoll dekoriert. Bei den gesamten Vorbereitungen zeigten die beiden Schülersprecherinnen viel Engagement.
An diesem Wochenende zeigte sich auch, dass die Zusammenarbeit im Team für die Schüler des Reichard Gymnasiums kein Problem ist. In mehreren Schichten eingeteilt verkauften die Jugendlichen in kleineren Gruppen Getränke, Lebkuchen und Plätzchen.
In Gesprächen mit Besuchern war zu erfahren, dass viele Gäste jedes Jahr den Abiturjahrgang in dieser Form unterstützen. Den Abiturienten war es ebenfalls wichtig, den Bad Lobensteiner Weihnachtsmarkt mit zu gestalten und den Besuchern eine weihnachtliche Atmosphäre zu bieten.
Ein Großteil des Abiturjahrgangs trug einen Teil zu diesem Wochenende bei. Mitwirkende Schüler lobten die gute Zusammenarbeit und die aufgebrachte Mühe für die Organisation.
Auch Theresa Jäschner zog nach diesem anstrengenden Wochenende ein Resümee: „Wir bedanken uns bei dem Marktmeister Ramon Färber und bei allen Besuchern für die Unterstützung. Durch den Erlös bekommen wir unter anderem die Möglichkeit, den Abiturball im kommenden Jahr gestalten zu können.“

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Projekttag „Asyl und Flüchtlingsmigration“ am Bad Lobensteiner Gymnasium

Vier Projektmitarbeiter des Vereins „Goals Connect“ besuchten das Reichard Gymnasium um mit Schülern das aktuelle Thema „Flucht und Asyl“ zu diskutieren. Dabei wurden die Jugendlichen bei unterschiedlichen Aufgaben aktiv gefordert.

Bad Lobenstein. Im Rahmen des Moduls Gesellschaftswissenschaften bekamen am Mittwoch, den 27.11. Schüler der neunten Klasse die Möglichkeit, sich in die Lage eines Flüchtlings hineinzuversetzen. Vier Referenten des Vereines „Goals connect“ gestalteten dabei den Vormittag der Jugendlichen.
Verstehen wie man sich fühlt, wenn man in ein fremdes Land kommt, in dem man nicht geboren wurde, galt dabei als Ziel.
Das Team von „Goals Connect“ ermöglichte durch verschiedene Lernmethoden ein gutes Verständnis gegenüber diesem aktuell diskutierten Thema. Die Mitglieder des Vereins sammelten Erfahrungen in Afrika, wobei sie sich zum Ziel setzen, Bildung auch armen Kindern zugänglich zu machen. Zu ihrer Aufgabe zählt außerdem, Schüler über die Bedingungen in Entwicklungsländern aufzuklären.
Neben Projekten über Afrika startete die Organisation einen Workshop zum Thema „Flucht und Asyl“.
Vielen Menschen in Europa ist der Weg, den Flüchtlinge gehen, unbekannt. Die Gymnasiasten bekamen einige Hintergrundinformationen, unter anderem über das Asylverfahren. Eine wahre Geschichte eines Flüchtlings, erzählt von der Referentin Lisa Täger, half den Teilnehmern zu einem besseren Verständnis einer solchen Situation. Außerdem wurde den Schülern vermittelt, warum Flüchtlinge und Asylbewerber nach Europa und in die Bundesrepublik kommen. Jeder Schüler beteiligte sich während des Vormittages aktiv an den verschiedenen Aufgaben, ein Rollenspiel sorgte für Auflockerung.
Am Ende des Workshops gab es positive Bewertungen von den Schülern. Der Vormittag galt als aufschlussreich und interessant. Für viele ist es nach diesem Projekt einfacher, bei dem aktuellen Thema „Flucht und Asyl“ mitreden zu können.
Doch nicht nur die Schüler, sondern auch die Teammitglieder hatten an diesem Tag Spaß: „Für nächstes Jahr planen wir ein nächstes Projekt. Nach meinem Studium könnte ich mir vorstellen, so eine Sache hauptberuflich auszuführen“, erwähnte Lisa Täger.

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J.-A. Gutte

Schüler nutzen Diskussionsrunde mit Carola Stauche

Die CDU Bundestagsabgeordnete besuchte das Reichard Gymnasium in Bad Lobenstein. Schüler nutzten die Gelegenheit um vielfältige Fragen zustellen.

Für Abwechslung sorgte am Donnerstag, den 07. November die Gesprächsrunde mit der Bundestagsabgeordneten Carola Stauche (CDU). Die Politikerin erklärte sich bereit den Schülern der zehnten Klasse an diesem Vormittag Frage und Antwort zu stehen.

Die Jugendlichen ließen sich die Möglichkeit nicht entgehen mehr über die Arbeit im Bundestag zu erfahren. Auch aktuelle Themen und Probleme wurden während der Diskussion aufgegriffen. Carola Stauche gab den Zuhörern einen Einblick in den Aufgabenbereich der ersten Kammer des Parlaments und erläuterte ihrem Werdegang nach dem Abitur. Sie gab einige ihrer Erfahrungen preis, die sie auf ihrem Weg vom Kreistagsmitglied bis hin zur Abgeordneten des Bundestages sammeln konnte.

Deutlich würde im Laufe des Gespräches, dass die jungen Leute die aktuelle Politik, wie beispielsweise die Koalitionsverhandlungen, interessiert mitverfolgen. Zudem machten sie sich Gedanken darüber, warum viele nach ihrem Schulabschluss unsere Region verlassen und beschäftigten sich mit Lösungsansätzen.

All das sind gute Grundlagen für die Erstwähler im Jahr 2015. Auch Carola Stauche appellierte an die Jugendlichen: „Wir haben sehr lange für die demokratischen Wahlen gekämpft und nun sollte diese auch jeder von uns nutzen!“

Am Ende überreichten zwei Vertreter der zehnten Klasse der Bundestagsabgeordneten ein gerahmtes Bild aus dem Kunstunterricht und ein Gruppenfoto der Berlinreise als Dankeschön für ihren Besuch.

J.-A. Gutte

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