Wandertage

Eine abwechslungsreiche Exkursion nach Erfurt

Vergangenen Donnerstag, den 26.01.2017 führten der Sozialkundekurs der Klasse 11, sowie die
Klasse 9b des Gymnasiums eine Exkursion nach Erfurt durch. Zur Vorbereitung auf weitere
organisatorische Aufgaben durften Anne Kaufmann und ich diese Fahrt und den Ablauf des Tages
planen. Begleitet wurden wir von den Lehrern Frau Amling-Scherf und Frau Engelmann, welche beide das Fach Sozialkunde unterrichten. Zunächst besichtigten wir das MDR Rundfunkhaus. Hier wurden uns durch 2 Mitarbeiter die Bereiche Fernsehen und Radio nähergebracht. Bei einer Führung durch das Gebäude sahen wir uns bei der Abteilung Fernsehen 2 Studios an, die uns sehr begeisterten und an die Kindheit erinnerten, in der wir des Öfteren Zuschauer des Senders KIKA waren. Zusätzlich fanden wir ein anderes Studio vor, in dem zum Beispiel jeden Abend live die Nachrichtensendung „Thüringen Journal“ gedreht wird. Anschließend sahen wir uns den Regieraum an, welcher uns wegen der vielen erklärten Möglichkeiten etwas im Fernsehen zu verändern sehr faszinierte. Im Bereich Radio konnten wir auch ein Studio besichtigen, das aber leider nur kurz, weil nebenan live die Radiosendung „MDR Thüringen am Vormittag“ abgehalten wurde.

Nach diesem informativen und unterhaltenden Aspekt der Exkursion, widmeten wir uns dem
Thüringer Landtag. Dort hörten wir uns einen Vortrag über die Geschichte und das politische
Geschehen an. Es wurden uns auch viele Fragen gestellt, die wir über unser bisher vermitteltes
Wissen im Sozialkunde-Unterricht gut beantworten konnten. Danach sahen wir bei der
stattfindenden Plenarsitzung zu. Sie debattierten über die Bildung von Genossenschaften, über einen Prozess der falschen Aktenlagerung in Immelborn und stimmten über beantragte Gesetze nach der letzten Beratung ab. Natürlich kam es dabei auch zu Diskussionen zwischen den Parteien, was das Zuschauen sehr interessant gestaltete. Der letzte Punkt der Tagesordnung umfasste ein Gespräch mit dem Abgeordneten Stefan Gruhner (CDU), welcher das Direktmandat für den Landtag zur letzten Wahl gewonnen hat. Als erstes übermittelte er uns Wissen zu seinem Tagesablauf als Abgeordneter.
Ich entnahm dem Ganzen, dass er einen strikt strukturierten Tag hat, indem kaum Zeit ist andere
Tätigkeiten zu erfüllen. Danach beantwortete er unsere gestellten Fragen. Diese betrafen zum
Beispiel die Gebietsreform oder das uns noch Beschäftigende aus der vorherigen Plenarsitzung.
Zum Schluss können wir behaupten, viel über die behandelten Themen im Landtag und im MDR
Rundfunkhaus gelernt zu haben. Wir danken der CDU, dabei vor allem Herrn Stefan Gruhner und
seinem uns begleitenden Mitarbeiter Alex Neumüller, dass sie uns diesen Tag so lehrreich gestaltet
haben.

Laura Kutscher, Sozialkundekurs der Klasse 11 des Gymnasiums Christian-Gottlieb-Reichard in Bad
Lobenstein

Von Bücherwürmern und Leseratten

Für Viele ist das alljährliche Event in Leipzig ein Muss, weshalb auch in diesem Jahr wieder vom 12. bis zum 15. März tausende Menschen zur Buchmesse aufbrachen, um durch die „Bücherregale zu stöbern“ und neue Genres für sich zu entdecken. „Der März steht in Leipzig im Zeichen des Lesens“ (leipziger-buchmesse.de), erkennbar an zahlreichen Angeboten nicht nur im Rahmen der Messe, sondern auch durch die Aktion „Leipzig liest“. Diese Beliebtheit spiegelt sich in den jährlich zunehmenden Besucherzahlen wider. Das Event erfreut sich großer Nachfrage – auch bei den Schülerinnen und Schülern des Bad Lobensteiner Gymnasiums – und die Fahrt zur Buchmesse ist für Bücherwürmer und Leseratten unserer Schule mittlerweile zu einer schönen Tradition geworden.
Auf einer Fläche von 84.500 m² in fünf Hallen präsentierten über 2000 Aussteller spannende Neuerscheinungen und die Welt der Literatur. Finden ließ sich dort alles: von Kinder- und Jugend-, Sach-, Kunst- und in den letzten Jahren vermehrt Hörbücher und E-Books. Aber auch Zeitschriften, Comics und sog. Manga fanden Zuspruch bei den rund 186.000 Besuchern. Aber was unterscheidet eine Buchmesse nun von einer Buchhandlung, wo man all diese literarischen Werke ebenfalls erwerben kann? Ein Buch zu lesen ist das Eine, aber das Werk vom Autor selbst vorgelesen zu bekommen ist ein Highlight für sich. Diese Lesungen werden auf solch einer Messe durch unzählige deutsche und internationale Verlage organisiert. Zwischen den großen etablierten konnte der interessierte Leser auch unbekannte und spezialisierte Herausgeber antreffen.
Eine solche Großveranstaltung bietet auch immer eine Plattform für politische Diskussionen, Foren und Workshops, begleitet oder dokumentiert von öffentlich-rechtlichen Fernseh- und Hörfunksendern. Auch wurden Umfragen oder Debatten, teils vor laufender Kamera, geführt, bei denen das Publikum aktiv mitarbeiten konnte. Die Vielzahl von Veranstaltungen ermöglichte ein breitgefächertes Angebot, bei dem für jeden Geschmack etwas dabei war.
Wir Schüler durften uns auf dem Messegelände selbstständig in Gruppen frei bewegen, so dass auch wirklich jeder Einzelne Neues für sich entdecken konnte.
Die Hallen waren schon am Tag unseres Besuches, dem 13. März, relativ gut gefüllt. Dies sollte sich am Wochenende noch vervielfachen. Überwältigt waren wir vor allem von der Fülle der Angebote, den Menschenmassen und insbesondere von den kreativen und einfallsreichen Kostümen der Manga- und Comicfans der diesjährigen Convention.
Die zunehmende Popularität der Leipziger Buchmesse beweist, dass Lesen keineswegs veraltet ist, sondern dass sich lediglich das Format Buch in einer fortlaufenden Entwicklung befindet. Ob in traditioneller Buchform, digitaler Ausgabe oder als Audiobuch – jeder Leser muss letztendlich für sich entscheiden, wie er in den Genuss eines literarischen Werkes kommt. Alle 49 Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums, die einen Schultag mit einem Tag auf der Messe getauscht haben, sind sich einig: Lesen bereichert unser Leben.
Wenn also im nächsten Jahr die Anmeldelisten wieder aushängen, sollte man sich schnell einen der begehrten Plätze reservieren. Unser Dank gilt besonders unserer Lehrerin Frau Amling-Scherf, die diesen Ausflug für uns möglich gemacht und uns, gemeinsam mit Frau Grüner, nach Leipzig begleitet hat.

Ella Ernst, 16DE3
Foto: Philipp Krauß

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Winterwanderung der Klasse 6b

Am 27.02.2015 unternahmen die Kinder der Klasse 6b mit ihrer Klassenlehrerin, Frau Schreiber, Eltern und Geschwistern eine Winterwanderung in Lehesten.
Wir trafen uns um 15:30 Uhr. Ziel der Wanderung war der Altvaterturm auf dem Wetzstein, dem höchsten Punkt in Lehesten. Vom Treffpunkt aus ging es ca. 4 km durch den schneebedeckten Wald. Nach knapp einer Stunde kamen wir endlich am Altvaterturm an.
Herr Eisold erwartete uns schon und führte uns durch den Altvaterturm.

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Der Bau des Turmes begann 1999 und wurde durch Spendengelder und Altmaterialien gestützt. Die Einweihung fand im Jahr 2004 statt.
Von der Aussichtsplattform in 35,8 m Höhe kann man bei guter Sicht 50 km weit in jede beliebige Richtung blicken. Unter günstigen Bedingungen kann man sogar das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig sehen.

Nach der Besichtigung begab sich die Wandergruppe in die nicht weit entfernte Wetzsteinhütte, wo der Rost schon brannte. Wir Kinder bekamen heißen Kinderpunsch und die Erwachsenen ließen sich ihren Glühwein schmecken. Zum Schluss nahmen alle ihre mitgebrachten Schlitten und rodelten den Wetzsteinberg hinunter. Diesen wunderschönen und gut gelungenen Tag ließen so alle gemütlich ausklingen.

Leon-Justin Zwerrenz, Klasse 6b

 

 Altvaterturm_6b_2 Altvaterturm_6b_3 Altvaterturm_6b_4 Altvaterturm

Reichtum – was brauch der Mensch wirklich zum Leben?

Am vergangenen Mittwoch besuchten Bad Lobensteiner Gymnasiasten die derzeitige Sonderausstellung des Hygiene-Museums in Dresden.

Angelegt ist die Ausstellung des bekannten Museums in Dresden als ein Traumschiff, das die Schüler an ihrem Exkursionstag betraten. Im Rahmen der Führung durch die Ausstellungsräume sollte sich an diesem Vormittag alles um Reichtum drehen. Die Besucher bewegten sich durch einen Parcours aus typischen Räumen eines Luxus-Liners. Bestückt ist dabei jeder einzelne Ort mit Statistiken und Fakten über Reichtum, die den Besucher zum Nachdenken anregen soll.

Die Ausstellung galt für die Jugendlichen als Grundlage, um darüber nachzudenken ob Reichtum wirklich glücklich macht oder was der Mensch wirklich zum Leben benötigt. Die verbleibende Zeit nach der Führung wurde genutzt um die Dauerausstellung des Hygiene-Museums zu erkunden.

Der Nachmittag blieb offen um die Landeshauptstadt von Sachsen näher kennenzulernen. Eingeteilt in verschiedenen Gruppen besuchten die Schüler die Neue Synagoge, den Zwinger, das Verkehrsmuseum und die Frauenkirche.

Der erlebnisreiche Tag in Dresden galt als Grundstein für viel Gesprächsstoff an den darauffolgenden Tag bei den Teilnehmer des Gymnasiums.

J.-A. Gutte

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Schüler des Bad Lobensteiner Gymnasiums auf Entdeckungstour in Jena

Bei einem Labortag am Donnerstag, dem 19.9.2013 im Institut der Friedrich-Schiller-Universität Jena bekamen
die 12. Klassen einen Einblick in die Mikrobiologie

Nach dem alltäglichen Theorieunterricht freuten sich die Schüler der drei 12. Klassen des Reichard Gymnasiums auf  etwas Abwechslung. Die Mikroorganismen sollten nicht nur in den Biologiestunden besprochen, sondern auch unter dem Mikroskop untersucht werden. Die Universität in Jena stellte in diesem Rahmen den Schülern einen Laborraum für die Experimente zur Verfügung.

Dr. Matthias Gruber, einer der Betreuer an diesem Tag, empfing die Schüler in einem Schulungsraum. Nach einem Vortrag über das Institut und über die Mikroorganismen, die bei den Experimenten eine Rolle spielten sollten, ging es direkt los. Mit weißen Arbeitskitteln eingekleidet, bereiteten die Schüler ihre Arbeitsplätze vor. Gearbeitet wurde in zweier Gruppen. Nach den ersten Versuchen fanden die Jugendlichen sich schnell mit dem Umgang der Laborwerkzeuge zurecht. Auch die Zusammenarbeit im Team wurde hierbei angewendet und gefördert. Versuche wie beispielsweise die Herstellung von Vitalpräparten, dem Katalasetest, die Gramtyp-Bestimmung und die Vermessung von Mikroorganismen wurden von allen Teams erfolgreich gemeistert.

Die Freizeit nach den Experimenten im Institut wurde genutzt, um das Phyletische Museum in Jena zu besichtigen und die Innenstadt zu erkunden.

Einige Schüler ziehen sicher nach diesem interessanten und wissenschaftlichen Tag die Erwägung heran, nach dem Abitur in Jena ein Studium zu beginnen.

 J.-A. Gutte

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