Reisen

Klassenfahrt Berlin 2018

Reiseeindrücke von Leon Hubrig (klick hier)

Reiseeindrücke von Georg Schneider und Christian Kohl (klick hier)

 

Studienfahrt England 2017

Seit Jahren ist es am „Christian Gottlieb Reichard“ Gymnasium Bad Lobenstein Tradition, das die Schüler der 11. Jahrgangsstufe eine Studienfahrt in ein anderes europäisches Land unternehmen. So ging es auch in diesem Jahr für die Schüler der 11. Klasse auf große Reise. Ziel sollte Stratford-upon-Avon in Großbritannien sein. Am Abend des 2. April 2017 machten sich die Schüler auf den Weg zur Insel. Mit dem Bus fuhren sie gegen 21 Uhr in Bad Lobenstein los und durchquerten am Vormittag des 3. Aprils 2017 schließlich den Eurotunnel. Die erste große Station auf der Reise war dann die Kathedrale von Canterbury. Am Nachmittag erreichten die Schüler dieses Ziel und konnten erstmal ausgiebig ihre Beine vertreten nach einer fast 16 stündigen Fahrt. Nach einem kurzen Fußmarsch kamen die 11.Klässler an der Kathedrale an und in drei kleineren Gruppen konnten die Schüler eigenständig das Gebäude und Gelände erkunden. Danach hatten sie auch die Möglichkeit sich in der Stadt selbst umzuschauen und ihre Englischkenntnisse unter Beweis zu stellen. Nach der kurzen Stadtbesichtigung wurde die Reise dann fortgesetzt in Richtung Stratford-upon-Avon, wo die Gastfamilien schon auf sie warteten. Alle Schüler wurden in dreier oder vierer Gruppen auf die Familien aufgeteilt, die ihnen für die nächsten Tage eine Unterkunft boten.

Am Dienstag, den 4. April, standen zwei große Tagesziele auf dem Plan. Am Morgen wurde das Cottage von Anne Hathaway, der Frau von William Shakespeares, in Stratford-upon-Avon besucht. Auf eigene Faust konnten die Schüler sowohl das kleine Wohnhaus als auch den großen dazugehörigen Garten entdecken. Am Nachmittag ging es dann weiter in das nahe gelegene Warwick. Dort wurde die noch zum Teil vollständig erhaltene Burg besichtigt und der Ort Warwick an sich selbst erkundet. Am Abend wurden die Schüler dann schon von ihren jeweiligen Gastfamilien erwartet und über ihre Erlebnisse ausgefragt.

Der Mittwoch war für viele das Highlight der Studienreise. Am Morgen des 5. April stand erstmal eine ca. 2 stündige Busfahrt nach London auf dem Plan. Ohne große Schwierigkeiten kamen die Schüler dort an und bekamen zunächst eine Führung durch die Hauptstadt. Durch Zufall hatten sie sogar die Gelegenheit Prinz William, seine Frau Kate und Prinz Harry mit eigenen Augen zu sehen. Nach der Führung und einer Fahrt im London Eye, dem berühmten Riesenrad an der Themse, hatten die Schüler noch gut zwei Stunden Zeit, um London eigenständig zu erforschen und kleine Andenken zu erwerben. Am Nachmittag musste dann jedoch die Rückfahrt nach Stratford-upon-Avon angetreten werden.

Der 6. April 2017 war für die 11.Klässler dann schon der letzte Tag ihrer Studienreise. Am Morgen verabschiedeten sie sich von ihren Gastfamilien und machten sich ein letztes Mal auf die Spurensuche von William Shakespeare. Nach einer Stadtführung besuchten sie dessen Geburtshaus. Danach hatten sie noch einmal die Möglichkeit sich in der Stadt selbständig umzusehen und sich von Großbritannien zu verabschieden. Am Nachmittag ging es dann zurück in Richtung Deutschland. Nach einigen Verzögerungen und Problemen mit der Durchquerung des Eurotunnels, kamen die Schüler schließlich am Freitag, den 7.April 2017, völlig erledigt von der langen Reise, aber dennoch zufrieden und um viele Erfahrungen reicher, wieder in Bad Lobenstein an und hatten viel von ihrer Studienfahrt zu erzählen.

 

Erlebnisreiche Tage in Ruhpolding – Das Skilager der 7. Klassen

Die Klassen 7a und 7b mit ihren Lehrern vor der Winklmossalmbahn. Foto: Herr Hofmann

Gut gelaunt und mit einem Rucksack voller kostbarer Erlebnisse und Erinnerungen gingen 53 Schülerinnen und Schüler aus dem Bad Lobensteiner Christian Gottlieb Reichard-Gymnasium in ihre Winterferien, denn unmittelbar in der Woche zuvor genossen die Siebtklässler eine schöne und sehr lehrreiche Zeit in Ruhpolding. Ziel der fünftägigen Reise ins Landhotel Maiergschwendt war es, dass die Jugendlichen lernen, auf Skiern zu stehen und die vier Pisten des Skigebietes, welches man nur durch eine Gondel erreichen konnte, sicher zu bewältigen.

Am Anreisetag besuchten die Schüler die berühmte Chiemgau Arena, in der wenige Tage zuvor der Biathlon Weltcup 2018 stattgefunden hatte. Anschließend wurden die Jugendlichen vom Skiverleih mit der nötigen Ausrüstung ausgestattet. Die folgenden Skitage an der frischen bayrischen Bergluft begannen nach einem gemeinsamen Frühstück um halb neun am Morgen und dauerten bis in den späten Nachmittag hinein. In mehreren Gruppen, die von insgesamt sechs begleitenden Lehrern betreut wurden, machten die Thüringer die bayerischen Pisten unsicher. Die Zusammensetzung der Gruppen orientierte sich am wachsenden Erfahrungsstand der Schülerinnen und Schüler und änderte sich somit täglich.

Während anfangs die unerfahrenen Schüler und Schülerinnen zunächst die Grundlagen im Skilaufen näher gebracht bekamen, ging es für die Fortgeschrittenen schon auf die Piste. Diese trauten sich bereits am zweiten Tag, die hellblauen und die roten Pisten zu absolvieren. Aus dem ehrgeizen Vorhaben in Begleitung von Herrn Voigt schließlich auch die steilste und schwierigste schwarze Piste hinab zufahren, wurde jedoch nichts. „Hier verließ einige von uns dann doch der Mut“, so die 13-jährige Emily und die 12-jährige Nele. Sichtlich ausgepowert, aber glücklich kehrten die Jugendlichen nach-mittags in ihre Unterkunft zurück. Abends waren alle sehr erschöpft und verbrachten nach dem Abendessen ihre Zeit in den 4- bis 6-Bettzimmern.

Ein besonderer Höhepunkt für die nach drei Skitagen geplagte Beinmuskulatur war der Besuch im Alpina Spaßbad. Am Abend hieß es dann schon wieder die Koffer für die Rückreise zu packen. Bevor die Siebtklässler jedoch den Bus in die thüringische Heimat bestiegen, absolvierten sie am letzten Tag noch einen kleinen Ski-Slalom. Schnellstes Mädchen war Sophia Fidyka mit 25,0 sec und schnellster Junge John Herkner mit 23,2 sec.

Emily Büttner, Nelly Hoffman (AG Journalistisches Schreiben)

 

Studienfahrt 2015 – Bella Italia

Minolta DSC

Jedes Jahr wird für die Schüler der elften Jahrgangsstufe des Christian Gottlieb Reichard-Gymnasiums in Bad Lobenstein eine Studienfahrt organisiert, während der sie die Möglichkeit bekommen, neue Länder mit anderen Kulturen kennenzulernen. Dieses Jahr war es auch endlich für uns soweit. Es standen uns zwei Reiseziele zur Auswahl und eines davon war Italien. Bezaubernde Renaissancemalerei, antike Architektur, mittelalterliche Stadtgeschichte, aber auch Pizza, Spaghetti, Wein und Sonne waren nur einige Argumente, die neunundzwanzig Schüler entscheiden ließen, die Reise in die Toskana anzutreten. Unser erstes Ziel war Verona, bekannt für das gewaltige Kolosseum und berühmt aus Shakespeares Meisterwerk „Romeo und Julia“. Beide Sehenswürdigkeiten, sowohl das Kolosseum, als auch der Balkon der Julia, sind Touristenmagneten für Menschen aus aller Welt und waren somit natürlich auch Anlaufpunkt für uns. Gestärkt mit dem ersten italienischen Mittagessen ging die Reise weiter, bis wir unser Hotel in Montecatini Terme erreichten. Glücklich, nach dem langen, aufregenden und anstrengenden Tag endlich angekommen zu sein, bezogen wir unsere Zimmer.                                                                                                                                                                                                                    Am nächsten Tag wollten wir uns gleich zwei wunderbare Städte ansehen, die ein Muss auf jeder Italienreise sind. Nach dem Frühstück fuhren wir nach Siena, wo uns eine sehr interessante Stadtführung erwartete, die uns die Stadt mit ihren engen Geschäftsstraßen und traditionellen Kulturstätten schnell näherbrachte. Besonders typisch für Siena und das Wahrzeichen der Stadt sind der große Glockenturm des Rathauses und der riesige Platz, auf dem er steht, wo Jahr für Jahr die traditionellen Pferderennen Sienas abgehalten werden. Am frühen Nachmittag ging die Reise weiter ins drei Stunden entfernte Pisa. Das berühmte Weltkulturerbe, bestehend aus dem unverwechselbaren „Schiefen Turm von Pisa“, der nebenstehenden Kathedrale und dem Baptisterium, wird jedes Jahr von tausenden Touristen bestaunt und war somit Pflichtprogramm unserer Studienfahrt. Auch wir machten fleißig Fotos von den drei imposanten Bauwerken, welche sich auf dem Piazzo del Duomo, dem Platz der Wunder, befinden. Die letzte Station an diesem Tag führte uns ans nur wenige Kilometer entfernte Meer. Leider hatten wir nur wenig Zeit die frische Meeresluft zu genießen, und doch hat sich der kurze Ausflug ans Wasser mehr als gelohnt.

20150414-IMGL2706                                                                          Für den dritten Tag war ein Besuch der historischen Kunsthochburg Florenz geplant. Die zweite Stadtführung während unserer Reise vermittelte uns einen ersten Eindruck dieser wunderschönen Stadt. Namen wie da Vinci, Michel Angelo, Brunelleschi und Ghiberti wurden für uns hier lebendig. Der berühmte Dom Santa Maria del Fiore mit seiner achteckigen Kuppel, dem Campanile und dem Baptisterium erweckten auch unsere Achtung und Bewunderung. Erst am späten Nachmittag verließen wir Florenz mit seinen verlockenden Einkaufsstraßen und kleinen Ständen und fuhren weiter nach Montecarlo, einer kleinen italienischen Ortschaft, wo uns eine Mitarbeiterin des dort ansässigen Weinguts, einem Jahrzehnte alten Familienbetrieb, in Empfang nahm. Die freundliche Italienerin zeigte uns die kilometerweiten Weinberge und die unzähligen Olivenbäume, die sie bewirtschaften, um verschiedene Weine und Olivenöl herzustellen. Nach einer gemütlichen Runde, in der wir die Spezialitäten des Hauses probieren durften, fuhren wir zum Hotel zurück, um die Koffer für die Abreise am nächsten Tag zu packen.

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Doch bevor wir die endgültige Heimfahrt nach Deutschland antraten, führte uns unsere Studienfahrt noch einmal am Gardasee vorbei, wo wir Halt in den kleinen aber dafür wunderschönen Städtchen Sirmione und Malcesine machten. Die beiden Orte sind bekannt für ihre lauschigen Café’s, die winzigen Souvenirläden und unzähligen Eisstände. Bis spät am Abend genossen wir noch ein letztes Mal die italienische Sonne und die kühle Prise des Gardasees, bevor wir gegen halb zehn abends die Heimreise antraten. Mit vielen neuen Erkenntnissen, spannenden Erlebnissen im Gepäck und um einige Erfahrungen reicher, die wir in unsere Studienaufträge einarbeiten werden, kamen wir freitagfrüh erschöpft, aber dafür sonnengebräunt in Bad Lobenstein an und sind uns sicher: Italien ist auf jeden Fall eine zweite Reise wert.
Ein besonders großes Dankeschön gilt den beiden Busfahrern, der LWW Bustouristik, die uns Tag für Tag sicher ans Ziel brachten, und natürlich unserer Direktorin Frau Schmidt und Frau Amling-Scherf, die die Studienfahrt geplant, organisiert und somit für uns Schüler nicht nur möglich, sondern auch zu einem tollen Erlebnis gemacht haben.
Anne-Kristin Baum

 

Unsere Sprachreise nach Belgien

In der Woche vom 15.09. bis 19.09.2014 fuhren die Schüler der Klasse 9a, zusammen mit einigen Schülern der Klasse 8, auf eine Sprachreise nach Belgien, um ihre Kenntnisse im Fach Französisch zu verbessern.

Die Abfahrt war 5 Uhr morgens. Nach einer zunächst ruhigen Fahrt hatte der Bus leider kurz nach der belgischen Grenze eine Panne, die unser Busfahrer Klaus jedoch beheben konnte. Am Abend sind wir gut  in Rochefort angekommen, wo  wir herzlich von Betreuern des Euro-Langues-Teams empfangen wurden. Nach einer kurzen Einweisung gingen wir in unsere Gastfamilien.

In den folgenden 4 Tagen haben wir so einiges erlebt! Wir besichtigten unter anderem die Grotte in Rochefort und Belgiens Hauptstadt Brüssel, wobei wir besonders über das Atomium staunten. Außerdem gingen wir noch auf Safari, drehten im Sprachzentrum Werbespots, sangen Karaoke, veranstalteten eine Modenschau und spielten viele verschiedene Spiele, um in der Fremdsprache noch besser zurecht zu kommen. Sehr ungewohnt für uns war allerdings das Arbeiten von 19.45 Uhr bis 20.45 Uhr. Auch musste man sich erst an die anderen Lebensumstände der belgischen Gastfamilien gewöhnen.

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Am letzten Tag wurden die Ergebnisse unserer Arbeit unseren Lehrern präsentiert und von ihnen bewertet. Und danach hieß es: „Au revoir,  Euro-Langues!“ und wir traten die Heimreise an.

Nach 10 Stunden Fahrt kamen wir schließlich um 23.00 Uhr, zwar müde, aber mit aufgefrischtem Französisch-Wissen, in Bad Lobenstein an.

Julian. Weber Kl. 9a

 

Bei bestem Winterwetter starteten wir unser Skilager in Waldhäuser

Vom 09.02.- 13.02.2015 fuhren die 7. Klassen unseres Gymnasiums wie alljährlich zu ihrem Skilager in den bayrischen Wald. Endlich war es soweit. Alle freuten sich aufgrund der positiven Resonanz in den vorangegangenen Schuljahren auf diese Woche.
Nach mehrstündiger Busfahrt kamen wir in der Jugendherberge Waldhäuser an und der Wetterbericht hatte Wort gehalten- jede Menge Schnee und strahlender Sonnenschein.
Nachdem alle in ihren zugeteilten Zimmern die Koffer ausgepackt hatten, ging es klassenweise zur Skiausleihe. Nun mussten nur noch die einzelnen Gruppen für Alpin sowohl Langlauf eingeteilt werden, denn manche von uns standen noch nie auf Skiern.
Ausgeschlafen ging es voller Erwartungen und mitunter auch mit einem etwas mulmigen Gefühl am nächsten Morgen auf die Piste bzw. in die Loipe. Die Langläufer konnten ihre Skier gleich „anschnallen“ und von der Jugendherberge aus starten. Die Alpinisten fuhren erst noch
20 Minuten mit dem Bus bis nach Mitterfirmiansreut, wo sich das Skigebiet befand.
Am Abend gab es untereinander viel zu erzählen und man musste erkennen, das Skifahren anstrengender ist als gedacht. Einige von uns waren auch etwas traurig, da es nicht so klappte wie gehofft. Aber wir sprachen ihnen Mut zu und gaben zu verstehen, dass Rom auch nicht in einem Tag erbaut wurde. Und so standen wir jeden Morgen wieder voller Elan auf unseren Skiern und waren gespannt, was uns erwarten würde.
Als sportlichen Höhepunkt veranstalteten die Alpinisten ein Slalomrennen und die Langläufer einen kleinen Biathlon. Am Abend erfolgte die Siegerehrung mit Pokalen und jeder Schüler erhielt entsprechend seinen erreichten Leistungen eine Urkunde mit dem Prädikat Bronze, Silber oder Gold.
Leider verging diese tolle Woche viel zu schnell und so traten wir am Freitagmorgen etwas wehmütig die Heimreise an. Aber wir nahmen viele schöne Momente und erlebte Augenblicke mit nach Hause.
Wir bedanken uns bei allen Lehrern für diese erlebnisreichen Tage.

 

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Klassen 7a, 7b und 7c, Februar 2015

 

Berlin Tag und Nacht

Die Klassenfahrt der 10.Klassen nach Berlin vom 24.9. bis zum 27.9.2013.

Die alljährliche Klassenfahrt der 10. Klassen, des Gymnasiums „Christian Gottlieb Reichard“ Bad Lobenstein,nach Berlin wurde auch dieses Jahr erfolgreich durchgeführt.

Vier Tage voll Sehenswertem, Interessantem und Großstadtgetummel lagen vor uns. Die Fahrt begann am Dienstag, dem 24.9., um 7:30 Uhr am Gymnasium. Trotz pünktlicher Abfahrt verschob sich der Besuch der „Biosphäre“ in Potsdam um ein paar Stunden,da es zu Schwierigkeiten im Straßenverkehr kam. Danach gings weiter in die Hauptstadt. Dort angekommen, wurde erstmal das Hostel begutachtet. Die Wahl zugunsten des „All- In Hostel“ im Stadtteil Friedrichshain erwies sich allgemein als gute Entscheidung, sowohl was die Zimmer in ihrer Sauberkeit und Größe betraf, als auch das Frühstück.

Abends fuhren wir dann auf den Alexanderplatz hoch auf den Fernsehturm, auf dem die Schüler die imposante Aussicht genießen konnten.
Bis 22:00 Uhr ging dann jeder seinen eigenen Plänen nach, das heißt die Stadt durfte erkundet werden und, und, und…
Für Ruhe und Ordnung im Hostel sorgte die Security.

Der Mittwoch begann mit einer Stadtrundfahrt, die an der Berliner Mauer ihren Höhepunkt fand und auf dem Kurfürstendamm endete,wo jedem dann genug Freizeit zur Verfügung stand.  Die anschließenden Besuche im Museum „Story of Berlin“ und im „Madame Tussauds“ waren informativ und spannend.

Der Tag schloss mit einem Kinobesuch. Die Gymnasiasten konnten zwischen 3 Filmen wählen: „Wir sind die Millers“, „Da geht noch was“ und „Whitehouse Down“.

Am nächsten Tag bekamen die Schüler einen Einblick in die Arbeit des Bundestages. Trotz der langfristigen und genauen Planung konnte Frau Carola Stauche den Termin leider nicht einhalten, was die Klassen und Klassenlehrer jedoch nicht davon abhielt, ein angeregtes Gespräch mit deren Vertreter zuführen und ihr Wissen zu bereichern.

Später ging es noch ins Theater. Gezeigt wurde das Musical „Hinterm Horizont“, das jedoch gespaltete Meinungen hervorrief.

Freitag war leider schon Abfahrtstag. Nachdem die Zimmer gesäubert und die Koffer gepackt waren, besuchten wir das ägyptische Museum.
Trotz der allgemeinen Müdigkeit, folgte man der Führung neugierig und mit zahlreichen Fragen.

Um 12:30 Uhr fuhr unser Bus dann Richtung Heimat. Ankunft in Bad Lobenstein war 17:15 Uhr.
Rundum war es eine gelungene, schöne, wenn auch anstrengende Klassenfahrt, die jederzeit wiederholt werden darf.

Ein besonderer Dank gilt dem Busfahrer, der trotz einiger Probleme Ruhe bewahrte und seine Freundlichkeit stets beibehielt.

Ebenfalls ein Dankeschön gilt den Klassenlehrern:
Frau Amling-Scherf, Frau Rümmler, Herr Störig und Herr Hennig,die nie die Nerven verloren, diese tolle Fahrt ermöglichten und die Schüler in Zaum hielten.

von Lena Jenke

 

Gymnasiasten im barocken Turin

Turin – Eine Großstadt am Fuße der italienischen Alpen in der Region des Piemont.
Dorthin verschlug es die elften Klassen des Christian – Gottlieb – Reichard Gymnasiums im vergangenen März. Die alljährlich stattfindende, viertägige Studienfahrt dieser Klassenstufe führte dieses Jahr ins barocke, italienische Turin. Am Morgen des 26.03. begann die Reise mit einer 13- stündigen Busfahrt über die Alpen nach Italien. Am Abend bezogen wir unser Hotel 15 km außerhalb Turin. Gleich am nächsten Morgen führte uns unser Weg zu den ehrwürdigen Gebäuden der, zur Zeit des antiken Roms besiedelten Stadt.

Zunächst bekamen wir auf einer Stadtrundfahrt alle wichtigen Fakten und Daten zur Stadt genannt und konnten uns einen ersten Eindruck von der Schönheit der Stadt verschaffen. Zu Fuß erkundeten wir den Park des Stadtpatrons „Valentino“ mit der Burg, die zu einer mittelalterlichen Siedlung umgebaut wurde. Vorbei am „Monte dei Cappuccini“ und am „Piazza Castello“, dem Mittelpunkt der barocken Stadt, fuhren wir zur Kirche „San Lorenzo“ mit ihrer imposanten Kuppel und der Herberge des „Turiner Grabtuchs“ in der Kathedrale „di Torino“. Am nächsten Tag besichtigten wir den Stadtpalast „Palazzo Madama“ und das UNESCO- Weltkulturerbe, den Königspalast  „Palazzo Reale“. Am Nachmittag führte der Weg insgesamt 49 Lehrer und Schüler zum Archäologischen Museum. Bestaunt werden, konnten antike Krüge und Töpfe, aber auch Schwerter und Rüstungen. Der darauffolgende Tag begann mit einem Besuch der Zwillingskirchen „Santa Christina“ und „San Carlo“. Die prunkvoll verzierten und mit Gold besetzten Kirchen hinterließen bei uns allen einen bleibenden Eindruck. Noch beeindruckender war jedoch die „Mole Antonelliana“, das Wahrzeichen der Stadt, welche auf der italienischen 2-Cent- Münze abgebildet ist. Den gesamten Nachmittag verbrachten wir in dem, als Synagoge errichteten und zum Filmmuseum umgebauten, 167,5 Meter hohem Gebäude. Der Höhepunkt des Besuchs bildete ein Ausflug auf die, mit einem gläsernen Fahrstuhl befahrbare Aussichtsplattform, von welcher man einen atemberaubenden Ausblick über die barocke Großstadt hat. Der letzte  Tag in Turin wurde mit einem Besuch im „Ägyptischen Museum“ beendet. Wie auch die vergangenen Tage fuhren wir mit dem Bus zurück ins Hotel. Abreisetag  war der 30.3. Mit schönen Eindrücken und unvergesslichen Erinnerungen im Gepäck, begann unsere Fahrt zurück nach Deutschland in aller Frühe, sodass wir um 21.00 Uhr in der thüringischen Heimat ankamen.

Wir können Geschichts- und Kunstinteressierten einen Besuch in dieser Barockhochburg Italiens nur empfehlen.

Luisa Krauß